5 ARTEN GEWALT ZU VERMEIDEN

Gewalt kann extrem überraschend und brutal sein und es könnte schwere Konsequenzen haben. Man kann sich dafür auf verschiedene Arten vorbereiten: Selbstverteidigung lernen, bestimmte Bücher lesen oder sich mit Schutzwaffen sowie CS-Gas bewaffnen. Aber diese Sachen stoppen Gewalt, wenn sie schon passiert (wenn man Glück hat), aber sie vermeiden sie nicht.

Obwohl es nicht so aussieht, kann man die meisten Gewaltsituationen ziemlich einfach vermeiden, wenn man einfache Verhaltungsregeln folgt. In diesem Blog erkläre ich 5 einfache Regeln für die Vermeidung und Prävention von Gewalt. Diese Regeln sind nicht 100% Idioten-sicher und können nicht zu 100 % deine Sicherheit garantieren. Trotzdem sind sie ziemlich zuverlässige Ratschläge, die wir über langjährige Erfahrungen und Forschungen gesammelt haben.

1. Gegenden meiden, die zu Gewalt neigen

Wenn wir wissen, dass es ein Gebiet gibt in dem Gewaltsituationen ziemlich oft passieren, z.B. eine bestimmte Kneipe, Club, Stadtteil oder so, geh dort einfach nicht hin. Wie kann man das wissen? Du kannst herumfragen oder du kannst deine Pläne checken bevor du abends raus gehst. Für die meisten bedeutet es eine gute Zeit zu haben Freunde zu treffen, was Gutes zu essen und trinken, vielleicht in einem Club tanzen zu gehen oder neue Leute in einen Bar oder Pub kennenzulernen. Für andere ist es ein Spaß, Situationen und Orte zu finden, wo sie ihr Ego und ihren Willen gegenüber anderen Menschen durchsetzen können. Wenn ein Laden so einen Ruf hat, sollte man lieber woanders hingehen. Manche von unseren Schülern, die als Türsteher arbeiten, erzählen immer von einem Club, in dem fast jede Wochenende etwas Schlechtes passiert. Dieser Club befindet sich in naher Nachbarschaft zu anderen Clubs, aber in den anderen bleibt es ruhig. Warum passieren solche Sachen nur dort? Es gibt verschiedene Gründe, manche davon erkläre ich später, aber die Gründe sind nicht wirklich wichtig. Dieser Club ist für die Schlägereien bekannt und die Besucher, die dorthin gehen, oder zumindest ein Teil von ihnen, kommen bereits mit dieser Erwartung an. Sei nicht einer von diesen Menschen.


2. Vermeide Mitmenschen, die einen Hang zu Gewalt haben


Erinnerst du dich was wir früher gesagt haben? Das ist einer der Gründe, warum solche Clubs sogenannte Gewaltmagnete werden. Manche Leute brauchen Gewalt um sich durchzusetzen und sich besser mit sich selbst zu füllen.


Außerdem folgt Gewalt oft einer Gruppendynamik. Beispielsweise ist eines der klassischen gewaltbereiten bzw. gewalttätigen Gruppen, eine Zusammensetzung von jungen Männern die „ein bisschen Spaß“ haben wollen.


Wenn wir schon das problemaische Konzept von Gruppenmentalität berechnen und noch Hormone dazu addieren (junge Männer ziehen normalerweise los um junge Frauen zu „finden“) und noch Alkohol und/oder Drogen hinzukommen, bekommt man eine sehr gefährliche Mischung. Wen soll man noch meiden? Den Freund, der immer sich irgendwie immer in einer Schlägerei wiederfindet. Warum? Weil er sich immer irgendwie in Schlegereien findet. Es ist richtig, dass er ein guter Typ ist und dass man mit ihm viel Spaß hat. Oft in Verbindung mit Alkohol und vielen Leuten kommt es letztendlich zu einer Schlägerei. Wenn du dich mit diesem Freund treffen willst, mach das zuhause oder im engeren Freundeskreis. Geh nicht mit ihm aus.

3. Lerne Gruppenzwang zu ignorieren

Eine schnelle Suche auf YouTube wird dir hunderte von Situationen zeigen, in der die Zuschauer streitenden Personen anfeuern. Sie wiederholen Schimpfwörter und sie lachen sie aus, wenn sie nicht reagieren oder geschlagen werden. Das lässt die Steithähne noch mehr streiten und kämpfen um ja nicht das Gesicht zu verlieren.

Gruppenzwang kann eine verrückte Sache sein. Es lässt uns Dinge tun, die wir normalerweise nicht täten. In einer positiven Atmosphäre kann es zu großartigem führen: Eine Menschenmenge die beispielsweise ihre Fußballmannschaft anfeuert kann die Spielerdazu ermutigen noch bessere Leistungen zu erbringen. Aber in einer negativen oder zerstörerischen Atmosphäre holt Gruppenzwang das Schlimmste aus uns heraus: Beispielsweise jemanden durchzuprügeln, nur weil er so aussah, als ob er an unserer Freundin interessiert wäre.


4. Lass dein Ego zuhause


Im Leben gibt es zwei Arten von Situationen: Jene, die dein Ego bedrohen, und die die es nicht tun. Oft denken wir, dass es die Situationen sind die unser Ego bedrohen und schließlich zu Konflikten oder Gewalt führen. Jemand guckt dich vielleicht in der Kneipe komisch an; der Typ auf der Arbeit der kein Respekt vor deiner Meinung hat; der Fahrer, der dir den Weg versperrt hat oder das Mädel, das mit deinem Freund flirtet. Solche Situationen können die Art und Weise bedrohen, in der wir über uns selbst denken („Meine Beziehung zu meiner Freund ist perfekt“, „Ich werde respektiert auf der Arbeit“, „Ich sollte der Erste sein“ usw.). Manche haben die Fähigkeit diese Bedohung ins rechte Licht zu rücken und zu sagen „ich lasse das, es ist nicht so wichtig“, aber andere könnten einen Krieg anfangen, wegen Sachen, die für andere kaum auffällig wären, nur weil sie irgendwie beleidigt wurden. Wenn du dich in einer Situation wiederfindest, in der dein Ego schreit „Schnapp ihn!“, musst du dich fragen, wie wichtig das wirklich ist. Bist du bereit körperliche Gefahr zu riskieren, nur weil jemand nicht gesehen hat, dass du als erstes da warst? Bist du bereit die rechtlichen Konsequenzen zu tragen, wenn du jemanden schlimm zugerichtet (oder noch schlimmer) hast, nur weil er deine Freundin angeguckt hat? Wir sollten uns immer fragen: „Was ist hier mein Ziel?“. 99,9% der Menschen werden diese Frage nicht mit „Ins Gefängnis zu gehen“ oder „Abgestochen zu werden“ antworten.

5. Manipluieren lernen

Es gibt paar Wege das Gespräch zu manipulieren um den Aggresor durcheinander zu bringen. Hier sind einige Ideen:


  • Sich entschuldigen: Die Forschung zeigt, dass Entschuldigungen, wenn sie echte sind, Vergebung fördern können. Ich sage nicht, dass du dich bei jedem und immer entschuldigen musst, aber wenn man es braucht, kann es ein gutes Werkzeug sein. Mann muss nur paar Sachen im Hinterkopf behalten:

  • Eine künstliche Entschuldigung ist noch schlimmer als keine. Wenn du dich entschuldigst, sei überzeugend.

  • Du musst dich nicht für deine Taten entschuldigen. Vor allem nicht, wenn du nicht denkst, dass du etwas Falsches gemacht hast.

  • Du kannst sagen, dass es dir Leid tut, dass der anderer sich beschädigt füllt.

  • Du kannst anbieten es wieder gut zu machen. „lass mich dir ein neues Getränk kaufen“

  • Das Thema ändern

  • Er: „Was guckst du so?“ Du: „Dein T Shirt ist wirklich cool! Wo hast du das gekauft?“

  • Er: „Was ist mit dir los, hah?“ Du: „Ich habe gerade rausgefunden, dass ich Krebs habe...“

Wie gesagt, es gibt keine Garantie, dass diese kleinen Tricks zu 100% funktionieren werden und ehrlich gesagt sind 99,9% auch nicht gut genug, wenn es um Gewaltvermeidung geht. Es gibt Leute, die dir einfach schaden wollen, egal was du machst. Deshalb sagen wir bei Impact Krav Maga , dass es unser Ziel als Trainer ist, unsere Schüler am Ende des Tages heil zurück nach Hause zu bringen. Wir müssen Gewalt vermeiden können, aber wir müssen auch bereit sein, wenn das nicht klappt.

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