GEWALTPRÄVENTION FÜR KINDER

Aktualisiert: Apr 29

3 TIPS, DIE DU DEINEM KIND BEIBRINGEN SOLLTEST UND DIR VIELLEICHT AUCH.


Dieser Blog ist für die Eltern da draußen. Es ist schwierig, Kinder zu erziehen (ich sollte es wissen, ich habe zwei davon). Es ist die eine Rolle im Leben, bei der es keine Auszeit gibt. Es ist außerdem die erstaunlichste und lohnenswerteste Sache, die es gibt. Die wichtigste Aufgabe für dich als Elternteil ist, dafür zu sorgen, dass dein Kind sicher ist, körperlich und emotional. Genau deshalb schreibe ich diesen Blog. Hier sind die 3 wichtigsten Sicherheitstipps, die du deinem Kind beibringen solltest, so dass es sicher und gesund bleibt.


1. Vertraue deinen Instinkten


Ich empfehle dir einen früheren Blog, den ich geschrieben habe: Das Allerwichtigste, was du deiner Tochter beibringen musst (und dir selbst). Darin spreche ich über die Tendenz, die Ängste von Frauen zu missachten und als „verrückt“ oder „hysterisch“ abzutun, obwohl es tatsächlich sehr viele Gründe gibt, sich zu fürchten. Das trifft auch für Kinder zu.

Ein Kind ist von Natur aus weniger fähig, sich zu verteidigen, als eine erwachsene Person. Seine Instinkte sind dazu da, um es zu beschützen. Deine Botschaft an das Kind sollte sehr deutlich sein: Traue deinen Instinkten und deinen Gefühlen. Wenn sich etwas falsch anfühlt, kann es sehr oft schlecht für dich sein. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, sprich so bald wie möglich darüber mit einer erwachsenen Person, der du vertraust.


2. Bleib in sicherer Entfernung

Kinder haben eine langsame Reaktionsgeschwindigkeit. Wenn du mir das nicht glaubst, sag deinem Kind, es soll sein Zimmer aufräumen und stoppe die Zeit, bis es reagiert. Dafür gibt es viele Gründe, von den Schwierigkeiten, verschiedene Stimuli zu unterscheiden bis zur fehlenden körperlichen Koordination. Es ist nicht wichtig, warum – es ist einfach so. Das bedeutet, dass ein Kind sehr viel mehr Zeit braucht, um bei Gefahr zu reagieren. Wenn wir über Selbstverteidigung und Gewaltprävention sprechen, gilt: Zeit = Entfernung. Je weiter wir von der angreifenden Person entfernt sind, desto länger braucht sie, um uns zu erreichen. Für ein Kind wünschen wir uns mindestens 4 – 5 Meter oder 10 Schritte. Du kannst die Sicherheitszone deines Kindes messen, indem ihr Fangen spielt. Das Kind sitzt auf dem Boden und du stehst vor ihm. Deine Aufgabe ist, das Kind zu fangen. Das Kind darf erst reagieren, wenn es sieht, dass du dich bewegst. Jedes Mal, wenn du das Kind fängst, fangt ihr neu an und du stehst einen Schritt weiter weg. Die sichere Entfernung für dein Kind ist, wenn es weglaufen kann, ohne gefangen zu werden


3. Benutze deine Stimme


In manchen Kulturen gibt es die Ansicht, dass man Kinder sehen soll, aber nicht hören. Das bedeutet, Kinder sollen leise sein. Das ist zwar höflich und wohlerzogen, aber ein Nachteil für die Selbstverteidigung. Die einzig wirksame Waffe eines Kindes ist seine Stimme, die wirklich laut sein kann. Das Kind muss sie nutzen können, um Hilfe zu rufen. Selbst wenn die Eltern nicht in der Nähe sind, wir der Hilfeschrei eines Kindes andere Erwachsene aufmerksam machen, die in den meisten Fällen versuchen werden, zu helfen. Ein schriller Schrei eines Kindes wird auch einen Feind abhalten, anzugreifen, weil er zeigt, dass das Kind aufmerksam ist und sich nicht ohne Kampf überwältigen lässt. Das sind 3 Dinge, die du deinem Kind beibringen kannst. Sie helfen vielleicht, sein Leben zu retten. Sprecht zuhause darüber, übt sie, und wenn ihr Fragen habt, meldet euch bei uns

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